Schmerz­therapie

Schmerztherapie Radiologie Amstetten

CT – Gezielte Wurzelblockaden
als Privatleistung

  • Schmerzen bei akuten und bereits länger bestehenden Bandscheibenvorfällen
  • Degenerative (abnutzungsbedingte) Lendenwirbelsäulenveränderungen mit Verschleißeinengungen
  • Operativ vorbehandelte Bandscheibenvorfälle mit unbefriedigendem Behandlungsergebnis
  • Postoperative Narbenbildungen

Wir behandeln Sie schonend und punktgenau mit der CT-gezielten periradikulären Schmerztherapie.

  • Diese ist ein schonendes, risikoarmes Verfahren – ohne Narkose, ohne Operation
  • Sie wird schmerzarm und rasch durchgeführt
  • Sie gewährleistet unter CT-Kontrolle das punktgenaue und treffsichere Verabreichen der schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamente
  • Sie ermöglicht ein Durchbrechen der Schmerzspirale
Schmerztherapie Radiologie Amstetten

Was Sie benötigen

Eventuell eine Zuweisung
Eine Zuweisung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes über das zu behandelnde Rückensegment.

Bilder und Befunde
Bilder und Befunde einer MRT- oder CT-Untersuchung der Lendenwirbelsäule (LWS) oder Halswirbelsäule (HWS), die nicht älter als 3 Monate sind. Sollte eine derartige Untersuchung noch nicht vorgenommen worden sein, vereinbaren Sie bitte nach Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt einen Termin bei uns.

Medikamente
Thrombozytenaggregationshemmer wie z.B. Thrombo Ass®, Herzass® sind 6 Tage vor der Untersuchung zu pausieren. Achtung: Falls Sie blutgerinnende Medikamente (v.a. Marcoumar®, Sintrom®, Xarelto®, Pradaxa® oder Plavix®) einnehmen, ist der Eingriff nur nach entsprechender Vorbereitung bzw. nach Absprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt möglich.

Dr. Robert Meissl Radiologie Amstetten

Untersuchungsablauf

Zur Darstellung der zu behandelnden Körperregion wird eine sogenannte Planungs-Computertomographie (CT) durchgeführt, um das betroffene Segment exakt zu lokalisieren. Für diese CT-Untersuchung befinden Sie sich in Bauchlage auf einer Untersuchungsliege, die sich langsam durch die kreisrunde, weite Öffnung des CT-Gerätes bewegt und Querschnittsbilder der Lendenwirbelsäule oder Halswirbelsäule anfertigt.

Die Strahlendosis ist hierbei sehr gering, somit sind auch wiederholte Untersuchungen und Behandlungen möglich.

Nach Kennzeichnung der zu punktierenden Region erfolgt die Desinfizierung der Haut. Während des Eingriffs bleiben Sie bitte ganz ruhig liegen und atmen möglichst flach. Der behandelnde Arzt führt unter CT-Kontrolle eine dünne Injektionsnadel ein und appliziert eine Mischung aus einem entzündungshemmenden Medikament und einem Lokalanästhetikum. Der Einstich durch die Haut ist in der Regel kaum zu spüren. Bei Erreichen der Nervenwurzel können kurzzeitig mäßige, möglicherweise auch ausstrahlende Schmerzen auftreten.

Die Injektion kann wiederholt werden, bis Schmerzlinderung oder Beschwerdefreiheit eintritt. Hierfür können mehrere Sitzungen notwendig sein. Nach der Behandlung müssen Sie ungefähr ½ Stunde bei uns zur Beobachtung bleiben. Beachten Sie bitte unbedingt die vorübergehende Einschränkung Ihrer Verkehrstauglichkeit.

Für eventuelle Fragen steht Ihnen Dr. Robert Meissl während der Ordinationszeiten
unter der Telefonnummer +43 7472 64491 zur Verfügung.

Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für die CT-gezielte Wurzelblockade derzeit nicht. In vielen Fällen übernehmen jedoch die Zusatzkrankenkassen die anfallenden Kosten dieser Privatleistung.